Sanctuary

Into The Mirror Black

Sanctuary aus Seattle nahmen ihr zweites Album „Into The Mirror Black“ 1989 in den berühmtberüchtigten Sound City Studios auf. Allein in der ersten Woche nach Veröffentlichung verkauften sich mehr als 34.000 Tonträger. Mit glorreichem Trotz weigerte sich die Band, ihren Bay-Area- Thrash und Metal-Sound zugunsten des gerade mehr angesagten Grunge-Sounds aus Seattle aufzugeben und entschied sich stattdessen, weiterhin mit ihrem althergebrachten Sound zu punkten und entschied sich stattdessen dafür, mit diesem oft übersehenen Meisterwerk standhaft ihren Kurs beizubehalten.
Die schweren Gitarrenklänge, die man auf dem Album findet, lassen viel Raum für die Rhythmusgruppe und die Riffs. Die exzellente Gesangsleistung von Sänger Warrel Dane ist beim kraftvollen Opener »Future Tense« und beim leichteren »Epitaph« zu hören. Dieses reine Heavy-Metal-Album schafft einen Ausgleich zwischen Aggression, Melodien und Soli und gilt als musikalischer Triumph der späten 80er Jahre.
Obwohl sich die Band 1992 auflöste, führten Warrel Dane (Gesang) und Jim Shepherd (Bass) das Erbe von Sanctuary später mit der Gründung von Nevermore fort. Im Jahr 2010 kamen sie wieder zusammen und brachten ihre Songs zurück auf die Bühne. Leadsänger Warrel Dane verstarb 2017.
„Into the Mirror Black“ ist als limitierte Auflage von 1.000 einzeln nummerierten Exemplaren auf Purple Vinyl erhältlich.