Nach Jahren des stillen Feilens an seinem Handwerk tritt Iskander Moon nun mit „Salt Moon City“ ins Rampenlicht – einem Debüt, das ebenso intim wie weitläufig klingt. Aus klassischer Ausbildung, internationalen Reisen und nächtlichen Selbstreflexionen hat Moon ein Album geschaffen, in dem bekenntnishaftes Songwriting auf filmische Weite trifft – eine Klangstadt, gebaut aus Erinnerung, Liebe und ruheloser Neugier.
Bereits im letzten Jahr legte Moon mit „Are You Lost Here?“ eine beeindruckende Visitenkarte vor. Die EP etablierte ihn rasch als einen der authentischsten Musiker seiner Generation in Belgien, brachte ihm breite Radiopräsenz, eine Reihe ausverkaufter Konzerte und viel Applaus auf Festivals wie Live /s Live und Dranouter ein. Auch über die Landesgrenzen hinaus tourte er durch Deutschland, die Niederlande, Frankreich und Schweden.
„Es war die notwendige Vorbereitung für den nächsten Schritt – einen Schritt, für den ich jetzt fest die Stiefel geschnürt habe“, reflektiert Moon.
Mit „Salt Moon City“ präsentiert er nun sein erstes vollständiges Album – eines, das Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern mühelos übertrifft. Wer genau hinhört, entdeckt einen musikalischen Freigeist, der sich ebenso von Paolo Nutini, Sufjan Stevens und Coldplay inspirieren lässt wie von den klassischen Meistern Bach und Debussy. Schon als Jugendlicher tourte Moon mit dem Collegium Vocale Gent durch Europa und komponierte selbst polyphone Werke für Männerchor – Erfahrungen, deren Nachhall noch heute in seinen Songs spürbar ist.
