Elf Songs, acht Eigenkompositionen und drei bearbeitete türkische Traditionals, in erfrischendem Kostüm, ein organisch-moderner Sound mit pulsierenden groovigen Rhythmen, Instrumente wie E- und Akustikgitarre, Mandoline, Steel Guitar, Keyboards, Bass und Schlagzeug, aber auch Oud und Baglama. Einflüsse aus Rock, Jazz und Psychedelia formen sich mit den anatolischen Melodien und einem Hauch Nordafrika zu einem Sound, der zugleich tief verwurzelt und zeitgenössisch wirkt. Trotz einer hörbaren Vorliebe für Retrosounds ist „Sümbül“ (Hyazinthe) von Gitarrist Søren Bigum modern ausproduziert und bietet die perfekte Bühne für die wunderschöne Stimme von Hilal Kaya. Schon durch mehrere Nominierungen für die Danish Music Awards und den Carls Prisen sowie ihre Kooperation mit Kalaha und dem Aarhus Jazz Orchestra fiel die junge Künstlerin auf, die Fans von Derya Yildirim oder Altin Gün vom Fleck weg begeistern dürfte.
