Arlo Parks

Ambiguous Desire

Auf ihrem neuen Album »Ambiguous Desire« zeigt Arlo Parks eine beeindruckende Weiterentwicklung. Die Londoner Künstlerin war bisher für ihren verträumten Bedroom-Pop bekannt, der ihr schon früh große Anerkennung einbrachte. Bereits mit ihrem Debüt „Collapsed In Sunbeams“ gewann sie Anfang mit 20 den Brit Award als beste neue Künstlerin sowie den renommierten Mercury Prize.
Jetzt, mit 25 Jahren und beim dritten Album angekommen, legt Arlo Parks mit „Ambiguous Desire“ einen beherzten Schritt nach vorne hin und präsentiert ein energiegeladenes, tanzbares Werk. Die zwölf Songs gehören zugleich zu ihrer verletzlichsten und selbstbewusstesten Musik. Songs wie „Get Go“ spielen mit Breakbeats, während Parks mit ihrer charakteristischen Lyrik die Geschichte von jemandem erzählt, der sich dem Nervenkitzel der Nacht hingibt. „Beams“ baut schimmernde Akkorde über zarte Texte über die Heilung von einer schmerzhaften früheren Liebe auf. Und »Senses« zeigt Arlo Parks gemeinsam mit ihrem Freund Sampha in einer tiefgründigen, gefühlvollen Auseinandersetzung mit zerstörerischen Beziehungen.
Die flächigen Keyboards und Techno-Beats der Songs schlagen eine Brücke vom legendären New Yorker Club Paradise Garage über die stimmungsvollen Sounds von The Streets und Burial bis hin zur funkelnden Euphorie von LCD Soundsystem. Dieses Klangbild harmoniert perfekt mit Arlo Parks’ samtiger Stimme und macht „Ambiguous Desire“ zu einem überraschenden und richtungsweisenden Album.